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DIENSTLEISTUNGEN

Gesundheitsfinanzierung & Kostenträgerstrategie

Zeumed berät Regierungen, öffentliche Einkäufer und Versicherungen darüber, wie Gesundheitssysteme finanziert werden und wie Vergütungsmodelle das Verhalten von Leistungserbringern, Patienten und Versorgungspfaden beeinflussen. Der Fokus liegt auf systemseitigen Gestaltungsentscheidungen, die langfristig Bezahlbarkeit, Zugang und Nachhaltigkeit bestimmen.

Diese Arbeit konzentriert sich auf die zentralen Finanzierungs- und Vergütungshebel, die reale Ergebnisse beeinflussen:

  • Übergänge zu Mehrversicherersystemen oder gemischten Finanzierungsmodellen

Begleitung von Systemübergängen von Einheitsbudget- oder Einzahlermodellen zu Mehrversicherer- oder Hybridlösungen, einschließlich der Gestaltung von Risikoausgleich, Leistungsverantwortlichkeiten und Einkaufsrollen – um Fragmentierung, Risikoselektion oder Kostenverlagerung zu vermeiden.

  • Finanzieller Schutz und Eigenleistungsausgaben

Neugestaltung von Leistungspaketen und Kostenbeteiligungsstrukturen zur Verringerung finanzieller Belastung und ungedeckten Bedarfs bei gleichzeitiger Sicherstellung der fiskalischen Kontrolle und eines planbaren Ausgabenwachstums.

  • Vergütungsmodelle und Anreizgestaltung

Entwicklung von Vergütungsmodellen für Leistungserbringer, die Anreize mit Systemzielen in Einklang bringen – darunter aktivitätsbasierte, gebündelte, populationsbasierte und hybride Modelle – sowie Bewertung der Auswirkungen von Vergütungsänderungen auf Inanspruchnahme, Substitution und Leistungserbringerverhalten mittels ökonometrischer Analyse und Elastizitätsschätzungen.

  • Wertbasierte Versorgung durch Vergütungsmechanismen umsetzen

Übersetzung wertbasierter Versorgungsziele in operative Vergütungsstrukturen – anstelle eigenständiger Messsysteme. In der Praxis umfasst dies häufig stufenweise Ansätze wie:

  1. eine stabile Grundvergütung zum Schutz der Leistungserbringung und des Marktfunktionierens; sowie

  2. ergebnis- oder leistungsbezogene Zuschläge, die schrittweise eingeführt werden, informiert durch beobachtetes Verhaltensreaktionen und Budgetauswirkungen. Dies ermöglicht es Systemen, Anreizeffekte zu testen, fiskalische Risiken zu steuern und Störungen zu vermeiden, während die Versorgungserbringung schrittweise umgestaltet wird.

  • Finanzierung hochkostspieliger und komplexer Patientengruppen

Entwicklung von Finanzierungsansätzen für Patientengruppen, die einen unverhältnismäßig hohen Anteil der Ausgaben verursachen und bei denen standardmäßige aktivitätsbasierte Vergütungen schlecht funktionieren – beispielsweise durch Risikoausgleich, Ausgliederungen oder angepasste Vergütungsregeln, die reguläre Leistungsbudgets schützen.

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